Insomnie

Ich liege wach und warte.

Dann höre ich die Geräusche.

Geräusche des Lebens.

Über mir, neben mir, von fern, von nah.

Ich liege still und lausche.

Manchmal tut es so schrecklich weh, zuzuhören.

Zu den Tönen gesellen sich Bilder.

Oftmals wahrscheinlich falsche Eindrücke, der fehlenden Visualität geschuldet. Täuschungen und Einbildungen aber auch Wahrheiten und Tatsachen.

Klänge fremden Glücks, der Zufriedenheit, der Ausgelassenheit und Lebensfreunde anderer.

Mich vermag niemand zu hören. Von mir gibt es keine Bilder in anderen Köpfen. Ich bin kein Teil dieser Kulisse.

Ich liege stumm und hoffe.

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