Es gibt schon lange keine diplomatischen Verhandlungen mehr.
Alle Versuche, eine konfliktfreie Lösung zu finden sind gescheitert.
Zu viele verschiedene Stimmen mit unterschiedlichen Auffassungen und Meinungen haben aufeinander eingeredet und tun dies ohne Unterlass noch immer.
Die Auseinandersetzung hat sich verlagert. Man ist ausgewichen auf einen kargen Schauplatz, einen Austragungsort für ein Gefecht, das unvermeidlich schien.
Dieser Kampf wird nicht mit Fernwaffen geführt, hier geht es archaisch Mann gegen Mann.
Die Krieger wühlen sich durch den Dreck, Sand und Matsch, versinken halb im Schlamm, strampeln sich wieder frei und stürmen mit aufgepflanzten Bajonetten aufeinander zu.
Sie stürzen aus ihren Gräben, mit verschmutzten und verzerrten Gesichtern, bereit zu verletzen, gewillt zu vernichten, entschlossen zu überleben.
Keiner der Soldaten hat je eine Waffe in den eigenen Händen gehalten. Und doch wurden sie aufeinander losgelassen.
Ohne Erfahrung, halb blind und panisch vor Angst und Entsetzen, die Wahrnehmung getrübt, können Freund und Feind´ irgendwann nicht mehr auseinandergehalten werden. Chaos und Zerstörung haben längst die Macht an dieser Front übernommen.
Mein Kopf ist ein Schlachtfeld.
In meinem Kopf herrscht Krieg.