T(Raum(a))

Es gibt keine richtigen Grenzen, keine klaren Linien

alles geht ineinander über, jeder Raum in meinem Kopf beherbergt einen einzelnen geplatzten Traum

doch es gibt keine Türen und Wände, nur so etwas wie ein Schema, dass sie voneinander trennt, um sie ja gut unterscheiden zu können

ich lebe in diesen Räumen, ich schlafe ich trinke ich esse in diesen Zimmern, ich halte mich unentwegt in ihnen auf

bald wird kein Platz mehr für mich da sein, denn diese Träume dehnen sich aus, werden größer, nehmen an Gewicht zu und mir die Luft zum atmen weg

vielleicht werde ich ja absorbiert, verschlungen, aufgefressen, verdaut und wieder ausgeschieden

oder es passiert gar nichts

wenn doch wenigstens irgendetwas passieren würde

und wenn das Dach endlich über mir einstürzte

und wenn der Schmerz endlich seinen Höhepunkt erreichte

und wenn das Ganze endlich mit dem finalen, schmerzhaftestem Hieb von allen besiegelt würde

ganz egal was es wäre

denn ich will hier nicht länger schreiben

ich will nur, dass der Wahnsinn endlich endet

 

 

 

 

 

 

 

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