The Inner Space 

Wenn wir zu unserem Ursprung zurückkehren, stehen wir entweder wieder ganz am Anfang oder unsere Reise endet für immer. Niemand wird jemals erfahren, was uns dort erwartet. Für einige war es dann ein sinnloses, hoffentlich kurzes Leben. Ein verschwendetes, völlig unter Wert verkauftes Dasein, gemessen an dem feudalen und paradisischen Tagesausflug, der fortwährend anderen zugedacht war. Es sind immer die anderen. Immerimmerimmer. 

Während eines über einen längeren Zeitraum andauernden Selbstreflexion-Prozesses beginnt man irgendwann, die Dinge klar sehen zu können. Es ist wie im Herbst oder Winter, wenn die Blätter von den Bäumen verschwunden sind, und erst jetzt alle Äste zum Vorschein kommen. Wenn sich der Schleier langsam lichtet und man sich den Schlaf aus den Augen gerieben hat, erkennt man die ganze grausame Wahrheit. Dann kommt die Hilflosigkeit, denn man weiß, dass man absolut nichts gegen seine unerfüllten Sehnsüchte unternehmen kann. Keine Therapie vermag dies zu ändern. Ich bin nach wie vor oder sogar mehr denn je davon überzeugt, dass eine Wiederherstellung des inneren Raumes, die Erschaffung einer Ausgeglichenheit mein Problem nicht lösen kann. 

Es kann ein Problem lösen, aber nicht den eigentlichen, viel schwerer wiegenden Konflikt, den ich Tag für Tag mit mir auszufechten habe. Im Outer Space. 

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