Was vom Tage übrig bleibt 



Wäre ich ein Blatt Papier,

so würde jede meiner Fasern mit deinen Farben durchtränkt

Wäre ich die Feder,

so würde mancher Strich von dir geführt

Wäre ich das Gras,

so hättest du deine Silhouette als Abdruck hinterlassen

Wäre ich eine einsame Bank im Park,

so würde ich immer noch spüren, wo du einst gesessen hast

Wäre ich die Musik,

so würde ich zu deinen Bewegungen passende Klänge komponieren

Wäre ich das Laub,

so würde ich um dich herum tanzen und mich in deiner Kapuze und Haaren verfangen

Wäre ich ein anderer Mensch

so bliebe mir vielleicht mehr als nur die Vorstellung von dir

Wäre ich der Tag,

so würde ich dich wecken, dich begleiten und die Nacht vertreiben

Und wäre ich schließlich die Liebe selbst,

so müsste ich dich nicht vergessen

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