Trübe liegt sie da, blass und schal windet sie sich auf dem fragilen Konstrukt, das unter ihrer Last zusammenzubrechen droht.
Häuten kann sie sich wie eine Schlange, sie ist schlüpfrig wie eine Forelle im reißenden Wasser, wandlungsfähig wie ein Chamäleon, sie besitzt keinerlei Scham und Moral scheint ihr fremd.
Feige ist sie und verschlagen, verdorben durch Gärung, aufgebläht und anmaßend, überheblich in ihrer schlichten Anmut, in nichts anderem als der Unterdrückung jeglicher Tatsächlichkeit dienlich.
Aus der Beflissenheit gewachsen, aufgestiegen zu einem autarken Wesen, zweckmäßig und effektiv, zwängt sie sich letztendlich, weil sie nicht anders kann, durch die Ritzen ins Licht, ihrem sicheren Tode entgegen.
Die Lüge.