Bringe, Ventum bring‘
bring‘ den Sommerwind
tanze mit dem Licht
bis der Mond anbricht
und seine Schatten wirft
tief bis unters Meer
taucht das dunkles Heer
verliert sich immer mehr
bis Blau und Schwarz sich mischt
und das Licht erlischt
Schwere Wolken bleiben dort
Regen wischt die Stille fort
Vögel flüchten in den Hort
fahl und bleich und kühl und blass
leuchtet das Gestirn im Nass
Wenn der Schlaf ein Ende findet
und der Mond und im Meer verschwindet
zieht der gelbe Stern nach droben
wärmt die Luft, die Haut, den Boden
steigt hinauf zum Horizont
bis die Sonnenwende kommt