Was kann man tun
wo soll man hin
um deinem Antlitz zu entfliehen
und deiner Schönheit zu entgehen
Vielleicht hoch in den kalten Norden
bis ganz empor, bis ganz nach oben
wo die Stürme böig toben
wo die Wellen wuchtig brechen
nicht hoch genug, sich zu verbergen
Oder ganz tief in den Süden
wo sie alle anders leben
selbstlos geben und nicht nehmen
und das Savoir-vivre pflegen
es reicht nicht aus, sich zu verkriechen
Und wie siehts mit dem Westen aus
dort will man immer hoch hinaus
so sein wie jeder andere auch
Konformität nimmt ihren Lauf
so bin ich nicht, so wie du auch
Und wenn man in den Osten geht
wo sich die Weite in die Breite dehnt
wo Leere neben Öde steht
wo Zeit längst keine Rolle spielt
nur geht das nicht, es ist zu spät
Ich kann nur bleiben, wo ich bin
im Hier und Jetzt, im Sein und Sinn.